Meantime Yakima Red

Heute machen wir zum Thema Bier einen kleinen Abstecher ins United Kingdom und verkosten das Meantime Yakima Red!

Die britische Brauerei Meantime Brewing Company wurde Ende der 1990 Jahre in Greenwich nahe des Nullmeridians gegründet UK – daher auch der Name . Ich selber kenne die Biere der Brauerei bereits von Londonaufenthalten und dabei ist mir vor allem das Porter in bester Erinnerung geblieben. Mr. Chris und ich konnten der Versuchung nicht widerstehen, als wir das Yakima Red in Wien in einem Biershop entdeckten. Ihr fragt euch warum ? Das Yakima Vally, auf das sich der Name bezieht, liegt im amerikanischen Bundesstaat Washington und ist eines der größten Hopfenanbaugebiete der Welt. Bekannt ist das Valley aber vor allem für sehr aromatischen und fruchtige Hopfensorte wie Citra. Für dieses Red Ale wurden sogar  5 unterschiedlichen Hopfensorten aus dem Yakima Valley verwendet – das muss man ja dann einfach versuchen oder?

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Meantime Yakima Red Ale 
  • Red Ale
  • Meantime Brewing Company
  • Bitterwert:35 IBU
  • 4,1 % Vol. Alkohol
  • Hopfen: Cascade, Citra, Amarillo, Simcoe, Centennial

Und so hat es geschmeckt:

Das Meantime Yakima Red hat wie der Name schon vermuten lässt, eine dunkle rötlich braune Farbe mit einem rubinroten Schimmer. Der Schaum ist beige nicht besonders stabil und bildet sich circa daumenbreit. Der Geruch ist eher zurückhaltenden, mit leicht grasig Note  mit einem Hauch von Pinien. Geschmacklich hat der Antrunk eine Karamellnote mit einem Hauch von Pinie. Danach entfaltet sich der sich eine fruchtiger Geschmack der vor allem von Mandarinen und Brombeeraromen geprägt ist. Das Bier ist nicht allzu bitter und der Abgang ist nur sehr leicht wahrnehmbar. Das Ale ist ist sehr schlank, nicht sonderlich anspruchsvoll aber umso süffiger. Wenn ihr das Meantime Yakima Red zum Essen genießen möchtet, würde ich euch am ehesten deftiger Gerichten wie Schweinsbraten oder Spare Ribs empfehlen.

Ich persönlich hab mir vom Meantime Yakima Red etwas mehr Körper und Intensität mit viel Hopfen erwartet, was es zwar nicht zu bietet hatte, dafür allerdings ein leichtes, ausgewogenes  und  vor allem sehr süffiges Red Ale gefunden.  Aber am besten probiert ihr es selber!

Genießt den Tag & alles Gute
Eure Very!

Blache de Namur Witbier

Kennt ihr  Witbier? Das ist quasi die belgische Variante von Weizenbier, allerdings mit der Besonderheit, dass dem Bier Zitrusfrüchte und Gewürze zugesetzt werden (meist Orange und Koriander). Klingt etwas seltsam, schmeckt aber hervorragend und ist im Sommer das ideale Bier, da es nicht zu stark ist und sehr erfrischend schmeckt.

Ich habe kürzlich beim Bierhändler meines Vertrauens das Blache de Namur entdeckt, von dem ich euch heute etwas erzähle. Benannt wurde das Blanche de Namur nach einer belgischen Prinzessin, die später Königin von Schweden und Norwegen wurde. Blanche war bekannt für ihre Schönheit und ihren Sanftmut und ich muss sagen, das dieses Bier eine gelungen Hommage ist, da man diese Eigenschaften auch in der Charakteristik des Biers wiederfindet.

Blanche de Namur Wit
  • Witbier
  • Brasserie Du Bocq
  • Bitterwert: 11 IBU
  • 4,5 % Vol. Alkohol

Und so hat es geschmeckt:

Das Blanche de Namur  hat einen satten, zitronengelben Farbton mit einer leichten Trübung und einen hellen, feinporigen Schaum. Der Geruch ist geprägt von Zitronenaromen sowie dem Geruch von Kräutern und frischen Gräsern. Im Antrunk präsentiert sich das Bier sehr fruchtig blumig aber trotzdem rezent. Der Geschmack ist geprägt von einem Bitterorangen Aroma, welches dem Bier zwar Gestalt gibt, dabei aber nicht dominiert. Zur Abrundung dient eine leichte Koriandernote, die dem Bier diesen angenehmen, leicht grasigen Geschmack verleiht. Der Abgang ist eher schwach ausgeprägt, was allerdings auffällt, ist ein pfeffriges Prickeln, das etwas an Ingwer erinnert. Insgesamt betrachtet ein sehr elegantes, ausgewogenes, harmonische Bier ohne merkbare Ecken und Kanten.

Ich persönlich finde es sehr gelungen und vor allem als Sommerbier ideal, wobei man darauf achten sollte, dass es auch jeden Fall gut gekühlt ist! Aber am besten probiert ihr es selber!

Genießt den Tag & alles Gute
Eure Very!

Drunken Sailor IPA

Das traumhafte Wetter am letzten Freitag hat dazu eingeladen mit einem gemütlichen Drink ins Wochenende zu starten – in meinem Fall war es das Drunken Sailor IPA von Crew Republic. Indian Pale Ale wurde im 19. Jahrhundert für die britischen Kolonien in Übersee gebraut und mit einem hohen Alkoholgehalt und viel Hopfen für die lange Seereise haltbar gemacht. Am Bestimmungsort hätte es ansich mit Wasser etwas gestreckt werden sollen, um es sanfter und schwächer zu machen –  was zu unseren Glück aber nicht geschehen ist und dieser kräftige und intensive Biersorte somit erhalten blieb. „Drunken Sailor IPA“ weiterlesen

Affligem Double- wenn Ritter zu Mönchen werden..

Heute erzähle ich euch etwas vom Abteibier Affligem, eines meiner persönlichen Lieblingsbiere und fixen Besetzung im heimischen Biervorrat. Allerdings kann man im Fall von Affligem das Bier nicht einfach so  beschreiben ohne zumindest die Grundzüge der fast 1000 jährigen Geschichte dieses Bieres zu erwähnen. „Affligem Double- wenn Ritter zu Mönchen werden..“ weiterlesen

Schneider Weisse TAP 5

Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ja auch eine passionierte Biertrinkerin und mag auch eine gewisse Abwechselung im Glas, was dazu führt das mein Mann und ich auch gerne Mal unseren „Bierhorizont“ erweitern und uns unbekannte Biersorten verkosten. Zuletzt war es Schneider Weisse TAP 5, “ Meine Hopfenweises“ , ein Weizendoppelbock, der unser Interesse geweckt hat

„Schneider Weisse TAP 5“ weiterlesen